Mai 29

Schneller als gedacht

August 2000. Eingerichtet in der Großstadt, hübsche 3-Zimmer-70qm-Altbauwohnung in einem schönen Viertel, eingearbeitet, nette Kollegen. Langsam begann ich mich wohl zu fühlen. Auch im Job war mir nicht langweilig, die Aufgaben abwechslungsreich. Der Abschied vom Studentenleben fiel mir mit Ende 20 nicht schwer.
Und dann kam der Termin bei der Frauenärztin. Eine Routine-Kontrolle. Ein Pap-Abstrich, sechs Monate zuvor, war auffällig gewesen und sollte wiederholt werden.
Bei der Frage der Ärztin, wann meine letzte Periode stattgefunden hatte, zuckte ich mit den Schultern.
“Keine Ahnung, es fühlt sich auf jeden Fall so an, als würde sie jeden Augenblick kommen.”
“Kann es sein, dass Sie schwanger sind?” Erneutes Schulterzucken.
Etwas Pipi später: “Herzlichen Glückwunsch! 7. Woche.”
Ich nahm meinen Mutterpass in Empfang, und ging erst mal in ein Café. Überrascht, erfreut, gespannt.
Das Kupferkind war auf dem Weg!


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Verfasst 29. Mai 2015 von yennyver Kategorie Multiple Sklerose

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